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Wien, Institut für Numismatik und Geldgeschichte  Wien, Institut für Numismatik und Geldgeschichte |
Vorderseite |
Cista Mystica mit Schlange, umgeben von Efeukranz |
Rückseite |
oben AP / ΠΡΥ (in Ligatur). Bogenkorb mit aplustre zwischen zwei aufrechten Schlangen, l. i. F. Stadtmonogramm, r. i. F. Schlangenstab |
Nominal |
Cistophor  CistophorAls Cistophoren bezeichnet man eine Gruppe von Silbermünzen im (Vergleich zur Tetradrachme reduzierten) Gewicht von 3 attischen Drachmen oder römischen Denaren zu etwa 12 g. Ihren Namen tragen sie nach dem Korb auf der Vorderseite, aus dem eine Schlange hervorkriecht (cista mystica). Sie wurden in Pergamon unter Eumenes II. für das pergamenische Reich als überstädtische Währung eingeführt. 16 Städte erhielten damals das Prägerecht für dieses Silbergeld. Kistophoren wurden über das Ende des pergamenischen Reiches hinaus auch in der Provinz Asia durch die römischen Prokuratoren geprägt. Später sind auch M. Antonius, Augustus und andere römische Kaiser auf Cistophoren vertreten. |
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Silber ; 12,39 g; 27 mm; 12 h |
Literatur |
Corpus Nummorum, cn type 11341; Marcellesi 2012, S. 186, Nr. 51 (Variante: Rv.-Beschreibung); Kleiner 1978, S. 80, Nr. 27 |
Abteilung |
Antike, Griechen, Hellenismus |